AD(H)S bezeichnet eine Störung der Aufmerksamkeit und/oder eine übersteigerte Aktivität oder Impulsivität, die meist im Kindesalter diagnostiziert wird. Nach DSM-IV (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders (DSM-IV) wird die Diagnose einer ADHS gestellt, wenn bei der betroffenen Person in den letzten sechs Monaten beständig starke Unaufmerksamkeit (z.B. Flüchtigkeitsfehler, mangelnde Aufrechterhaltung der Aufmerksamkeit bei Arbeiten oder Gesprächen, unorganisiertes Verhalten, Verlieren von Gegenständen, leichte Ablenkbarkeit durch äußere Reize etc.) und/oder Hyperaktivität/Impulsivität (z.B. Zappeln, starker Bewegungsdrang in unpassenden Situationen, übermäßige Gesprächigkeit, Stören anderer, nicht abwarten können) beobachtbar ist.

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer