Impulskontrollstörung bezeichnet die Eigenschaft, impulsiv (d.h. ohne Rücksicht auf Konsequenzen) zu handeln; Impulskontrollstörungen äußern sich daher in der (zumindest zeitweisen) Unfähigkeit, Handlungen (Handlung) vorauszuplanen und ihre Folgen abzuschätzen (Handlungsplanung). Die emotional instabile Persönlichkeitsstörung nach ICD-10 wird charakterisiert als „Persönlichkeitsstörung mit deutlicher Tendenz, impulsiv zu handeln ohne Berücksichtigung von Konsequenzen, und mit wechselnder, instabiler Stimmung“.

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer