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herzlich willkommen auf der Internetseite des Privatinum VS mit der Dependance Pforzheim – Maulbronn.

Behandlungsschwerpunkte

Unsere Behandlungs­schwerpunkte sollen Ihnen als erste Information über unsere Klinik und Praxis dienen. Unser Team steht Ihnen bei offenen Fragen sehr gerne zur Verfügung. Genaueres über Erkrankungen und unsere Therapien erfahren Sie auch in unserem Infocenter oder in dem Verzeichnis dieser Internetseite.

Behandlungs­schwerpunkte

  • Neurologie, Spezielle neurologische Schmerztherapie, Physiotherapie, Akupunktur, kognitive Therapie,
  • Psychosomatische – und Innere Medizin, Psychologie, Körpertherapie, Entspannungstherapie, Meditation,
  • Psychiatrie mit Diagnostik, Psychopharmakotherapie, Systemischer Therapie (ST) und Sozialmedizin,
  • Psychotherapeutische Medizin mit Verhaltenstherapie (VT), Paar- und Familientherapie (FT), Psychoanalyse (PA) und Tiefenpsychologisch fundierter Psychotherapie (TP).

Krankheitsbilder und deren Behandlungen

Im Folgenden nennen wir Ihnen auszugsweise Krankheitsbilder und deren Behandlungen bei uns. Bei Rückfragen stehen wir Ihnen sehr gerne zur Verfügung.

Sinnkrisen kennt jeder Mensch, wenn er über sein Leben oder sich selbst nachdenkt. Manchmal entwickeln sich aus diesen auch Depressionen.

Therapie: Bei einer Depression genügt dann nicht nur eine Gesprächstherapie. Gefordert ist u.U. auch eine Medikation, damit die Depression nicht chronifiziert und der betroffene Mensch nicht resigniert. Sehr hilfreich sind spirituelle Ansätze, wie sie in einer Logotherapie, aber auch in einer beziehungsgeprägten Psychotherapie Anwendung finden. Diese kann auch psychodynamisch (TP) oder verhaltenstherapeutisch  (VT) erfolgen, da Sinninhalte durch Bindungen (Commitement) bestimmt werden, die zur Psychotherapie gehören.

Ängste können uns überschwemmen. Meist werden sie aber abgewehrt und kompensiert. Dies geschieht auch über eine Ventilfunktionen. So hat ein sehr ordentlicher Mensch z. B. weniger Ängste, weil er alles vorsorglich ordnet, was Angst bereiten könnte. Gelingt dies aber nicht mehr, wird aus dem Ordnen ein Zwang. Er kontrolliert nicht mehr einmal, ob die Türe zu ist. Er tut es x Mal.

Therapie ist eine Angstminderung durch Medikation und Expositionstraining (VT). Aber auch kausale Therapien wie die Psychodynamische Psychotherapie (PA) sind erfolgreich, wenn sie zu „Verwörterung“ Realisierung verdrängter Probleme beitragen.

Jeder Mensch „isst einmal wegen Frustrationen zu viel“ oder „es verschlägt ihm den Appetit“. Wird eine Essstörung ausgeprägt, kann sich z. B. eine Anorexie oder eine Adipositas entwickeln. Das Essverhalten ist dann ein Indikator unserer leidenden oder erkrankten Seele.

Therapie: Sie ermöglicht einen Zugang durch Verhaltenstherapie, durch Psychotherapie (AP), (z. B. Ichstärkung), durch Ernährungsmedizin, durch ACT (Achtsamkeit und Commitement), durch systemische Optimierung des Umfeldes (z. B. Stressreduzierung).

Angst vor Tieren, vor Enge, vor Höhe und vor Weite ist evolutiv gesehen normal.
Unsere Vorfahren waren in der Natur den damit einhergehenden Gefahren täglich ausgesetzt. Werden heute Lebensängste bei bestimmten Menschen zu groß, werden o.g. Urängste unbewusst reaktiviert. Sie beziehen sich dann grundlos auf Objekte, die nur theoretisch Angst bereiten. In diesem Fall spricht man von Phobien (z. B. Tierphobien, Claustrophobie).

Therapie: Verhaltenstherapie (Expositionstraining) und psychodynamische Therapie (TP, PA) – Bearbeitung der Ursachen (z. B. Bearbeitung verdrängter Ängste nach Trauma).

Nach alter Terminologie sind dies endogene Störungen.
Sie können mit und ohne exogene Ursachen eintreten, (vergleichbar mit Schilddrüsenunterfunktion oder Diabetes), die häufig sowohl von uns selbst, als auch vom sozialen Umfeld unterschätzt und deren exogene Einflüsse zum Teil nicht ernst genommen werden.

Therapie: Medikamentöse Therapie, Psychodynamische Psychotherapie (AP), Verhaltenstherapie (VT),, Familientherapie, edukative Psychotherapie. Ratschläge wie frische Luft und Urlaub, oder Einnahme von Vitaminpräparaten sind gut gemeint. Sie bewirken aber nichts. Sie verstärken nur das Gefühl des Menschen, „an seiner Krankheit selbst schuld zu sein“, ganz abgesehen davon, dass sie ihn kränker machen. Ratschläge sind sind in diesem Fall eben Schläge.

Identitätskrise oder: Wer bin ich?
Dies ist die Frage, die jeder Mensch sich im Laufe seines Lebens einmal stellt (z. B. in der Pubertät). Die „Antwort“ zeigt sich in der Fähigkeit eines Menschen, sich seiner selbst bewusst zu werden und zu sein. Es entsteht ein Selbstbewusstsein« und ein Selbstwertgefühl. Gelingt dies nicht oder nicht mehr, spricht man von Identitätskrise. Wird dabei Angst dominierend, ist dies eine beginnende Ichdiffusion. Wird Angst dagegen völlig verleugnet, um seelisch zu überleben, kommt es zur „Ichspaltung“. Bestimmte Gefühle wie Angst oder Empathie werden nicht mehr wahrgenommen. Probleme werden extrem versachlicht, um nicht mehr zu leiden. Oder Angst wird auf fremde oder irreale Personen projiziert, die in der Realität nicht bedrohlich sind, weil sie mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht anwesend sind.

Die Therapie ist multimodal: Psychodynamische Psychotherapie (AP), Verhaltenstherapie (VT), Systemische – und Psychopharmakotherapie.

Eine Schädigung des zentralen Nervensystems kann mit Denk- , Gedächtnis-, Sprach-, Schreibstörungen oder Depressionen einhergehen. Sie kann gekoppelt sein mit einer toxischen Polyneuropathie, mit Magen-Darmsymptomen wie Nahrungsmittelallergien, Hautveränderungen mit Missempfindungen sowie Muskel- und Gelenkschwäche, Herzsensationen.

Therapie fängt an, wo wir uns von Noxen, z. B.. von Holzschutzmittel oder Schimmelpilz, befreien, aber auch unsere Ernährung von Noxen (Konservierungsmittel z. B.) befreien und hört auf, wenn wir auf Nikotin, Alkohol oder Drogen verzichten. Therapie gelingt durch Umweltmedizin (Austestung durch Ernährungsumstellung, Neurologie (Entzug) und Psychiatrie (Medikation). Nicht zu vergessen ist eine stützende oder eine fokussierte Psychotherapie, um die Folgen toxischer Einflüsse seelisch zu bewältigen.

Es sind Störungen, die sich unbewußt entwickeln können und zunächst keinen Leidensdruck hervorrufen. Erst wenn äußere Belastungen wie Stress Krankheitssymptome jeder Art (auch Suizidalität) nach sich ziehen, entsteht ein Leidensdruck. Persönlichkeitsstörungen findet man bei Perfektionisten, bei gutmütigen Menschen, aber auch bei impulsiven Männern und Frauen.

Therapie ist die systemische Therapie, d.h. eine sorgfältigste Reduzierung äußerer Einflüsse und konsequente Änderung falscher Sichtweisen. Verstehen kann man das systemische Vorgehen durch eine Metapher: „Wer auf dem Mond war, sieht die Welt neu.“ Man kann eben auch durch andere Sichtweisen sein Leben neu erleben und ändern. Dies gelingt auch in der Psychodynamischen Psychotherapie z.B. TFP oder Verhaltenstherapie (nach Lineham).

Wir alle vergessen manchmal, wie ein Ereignis war und berichten darüber falsch. Wir bemerken den Irrtum aber später. Wird die falsche Erinnerung als Realität wahrgenommen, spricht man von Dissoziation. Hierdurch können sich Irrtümer ergeben, die nicht mehr wahrgenommen werden (die integrative Funktion des Gedächtnisses, ja der Wahrnehmung seiner selbst versagt und das Ich wird brüchig). Wird die Verdrängung der Realität unerträglich, konvertiert das Problem (überträgt es sich) auf den Körper, bzw. die Körperorgane. So wird vielleicht jemand blind, weil er nicht mehr zusehen kann, was ihm und anderen widerfährt. So fällt jemand ständig in Ohnmacht, weil er die aufkeimende Angst vor einem Menschen nicht mehr aushält. So vergessen wir Dinge und glauben vielleicht, dement zu sein. „Der Körper vergisst eben nicht“, auch wenn die Seele versucht, es zu tun.

Therapie: Entspannungs- und Körperpsychotherapie, Psychodynamische Psychotherapie (AP, TP)

Wir alle erleben von Zeit zu Zeit kleine Traumen seelischer Art. Diese bewältigen wir. Größere Verletzungen psychischer Art hinterlassen aber Spuren. Erinnerungen werden immer wieder kurzzeitig und blitzartig wachgerufen. Man spricht von Flashbacks.

Therapie ist eine vorsichtige therapeutische Desensibilisierung durch langsame und kontrollierte therapeutische Erinnerung (Traumatherapie). Dabei helfen auch Hypnose und Körperpsychotherapien, da sie inneren Halt und Sicherheit geben.

Belastungen gehören zum Leben. Überschwemmen sie uns, reagieren wir mit Symptomen, um uns zu schonen (z. B. zur Vermeidung eines Herzinfarktes reagieren wir unbewusst mit einer depressiven Erschöpfung. Sie zwingt uns zur Schonhaltung.

Therapie ist immer eine Verminderung der Belastung (systemische Intervention), eine Erarbeitung bzw. Bearbeitung innerer Konflikte (Therapie: Entspannungstherapie, Körperpsychotherapie, Psychodynamische Psychotherapie (TP), Edukative Therapie (VT), Stressbewältigungstraining

Kreislaufbedingte Konzentrations- und Denkstörungen können sich im zentralen Nervensystem Zerebrale Durchblutungsstörungen bei Herzinsuffizienz oder Gefäßsklerose, Schmerzen bei Bandscheibenschäden, Nervenentzündungen bei körperlichen Noxen. wie Alkohol oder Diabetes, Denkstörungen bei zu niederem Blutdruck, Angst bei Angst bei Schilddrüsenüberfunktion,  Muskelschmerzen bei Fibromyalgie, usw.

Therapie ist eine kausale somatische, d. h. neurologische, internistische Behandlung und kognitive Therapie (VT)  bei mentalen Problemen.

Körperempfindungsstörungen sind meist Schmerzen, die seelische Ursachen haben. So „läuft einem B. die Galle über“. Einem anderen „raubt ein Problem den Schlaf“, einem anderen „ist alles zum…“ und dem nächsten“ verschlägt es die Sprache“, einem wird das „Kreuz gebrochen“.

Therapie ist kausal. Wichtig sind eine Entlastung und Aufarbeitung bekannter oder verdrängter Konflikte. Klassische Therapien sind psychodynamische Verfahren (TP, PA). Aber auch eine Verhaltenstherapie (VT) oder hypnoide Therapie ist sehr hilfreich, wenn die Konflikte bekannt sind.

Psychische Schmerzen und – Probleme können sich auch körperlich als Schmerz manifestieren. Diese Symptome können so ausgeprägt sein, dass eine seelische Ursache nicht angenommen wird, und zwar deshalb, weil der Schmerz körperliche Folgeschäden nach sich zieht, z. B. körperliche Fehlhaltung, Muskelverhärtungen, Schlafstörungen, Schmerzmittelabusus.

Therapie ist somit sowohl in Form einer speziellen neurologischen Schmerztherapie (mit VT), als auch einer hypnoiden -/ Entspannungstherapie erforderlich. Des Weiteren müssen psychosoziale Zusammenhänge betrachtet werden. Dies ist langwierig, da die betroffene Person im Allgemeinen mehr Angst vor den verinnerlichten Konflikten als Angst vor dem Schmerz hat (natürlich unbewusst!). Man benötigt also viel Geduld und noch mehr Verständnis, um die Seele sozusagen zu überreden, ihren Kummer preiszugeben (psychodynamische Verfahren, TP, PA).

ob äußerlich (Arbeit z. B.) oder innerlich (Gewissen z. B.) ausgelöst, führen zur Änderung der Hormonlage. Diese führen zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist ein seelisch ausgelöster Bluthochdruck nicht ungefährlich, ein Magengeschwür nicht nur lästig und Polypen im Darm sollten nicht unterschätzt werden. Nicht vergessen werden sollte ein psychisch geschwächtes Immunsystem, das zu Infekt- und zu Karzinomanfälligkeit beiträgt.

Therapie ist eine aufklärende (edukative) – und Verhaltenstherapie (VT) neben somatischen Interventionen (Innere Medizin). Liegen unbewusste Probleme zugrunde, sollte eine psychodynamische ausgerichtete Psychotherapie (TP, PA) erfolgen.

Stress führt ebenfalls zu einer Änderung der Hormonlage. Diese führt zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist ein seelisch ausgelöster Bluthochdruck nicht ungefährlich, da er zu einer Herzinsuffizienz und Nierenschädigung führen kann.

Behandlung ist eine edukative (aufklärende) Therapie und Verhaltenstherapie (VT) neben somatischen Interventionen (Innere- und Allgemeinmedizin). Liegen unbewusste Probleme zugrunde, sollte eine psychodynamische  ausgerichtete Psychotherapie (TP) erfolgen.

z.B. akute Schmerzzustände bei Fibromyalgie zeigen einen Anteil an psychosomatischen Störungen.
Dies liegt daran, dass zum einen der Bewegungsapparat sehr leicht Schmerzen verursacht (Bandscheibenschädigungen der Wirbelsäule z. B.), zum anderen unsere Motorik über unser Wohlbefinden mitentscheidet (Bewegungsdrang der Menschen). So projizieren sich gerne Probleme auf Muskeln, Sehnen, Gelenke und Nerven genannter Körperteile. So trägt mancher Wirbelsäulenpatient „schwer an seinem Kreuz“, ein anderer „darf sich nicht mehr bewegen“, weil er Angst hat sich auf „eigene Füße zu stellen“ (und deshalb Gelenkprobleme hat) oder ihm Böses widerfährt („Hexenschuss“). Unsere Sprache ist voll von Methaphern, die eine seelische Befindlichkeit auf somatische Bereiche überträgt.

Therapie: Orthopädische bzw. neurologische Schmerztherapie, Physiotherapie, fokale (ursachenbezogene) Psychodynamische Psychotherapie (TP oder VT), Entspannungstherapie.

(z. B. bei Infektionen)
Stress, ob selbst verursacht oder durch die Umwelt, führt zu einer Änderung der Hormonlage, diese zu körperlichen Symptomen und Erkrankungen. So ist eine seelisch ausgelöste Immunschwäche nicht ungefährlich und sollte nicht unterschätzt werden. Es kann zu Infekt- und Karzinomanfälligkeit beitragen.

Behandlung ist eine edukative (aufklärende) Therapie, Verhaltenstherapie (VT) oder Psychodynamische Psychotherapie (TP) neben somatischen Interventionen.

Die Haut schützt uns vor der Umwelt, z.B. der Kälte. Das Gehör schützt, indem es filtert, was wir hören wollen.
Beide sind wie das Auge für uns symbolisch auch Ausdruck von Sicherheit und Orientierung. Sind beide nicht mehr gewährleistet, projizieren wir manchmal „Schutzlosigkeit“ auf diese Organe. Die Haut reagiert entzündlich, das Gehör durch Geräusche, die andere Geräusche nicht mehr durchkommen lassen und den Menschen zur Ruhe zwingen. Sicher spielen Anlagen zu Hauterkrankungen oder Belastungen der Umwelt akustischer Art ursächlich eine große Rolle. Therapeutisch ist dies im Falle seelischer Auslöser aber unwesentlich.

Therapie: Es muss in jedem Fall eine multiprofessionelle Behandlung erfolgen (durch Haut- oder HNO-Arzt, Psychosomatiker, Psychotherapeut). Ziel ist bei psychogenen Auslösern von HNO- oder Hauterkrankungen Stressreduzierung, soziale Abgrenzung, Achtsamkeitsübungen und Psychotherapie, die auf die ursächliche Problematik fokussiert ist.

Kontakt:

Privatinum, Psychosomatische Akutklinik

Privatklinik für Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin, & Psychosomatik – Spez. Neurologische Schmerztherapie –

  • Klinik & Praxis,78073 Bad Dürrheim, Am Waldrain 4 und Hammerbühlstr. 5, akutklinik-schwarzwald.de
  • Privatinum Dr.Burrer, 75175 Pforzheim, Tiefenbronner.22
    pentainstitut.de • und Privatinum 75433 Maulbronn, Heilbronnerstr., Wilhelmshöhe 1
    penta-klinik.online, Praxis für Psychiatrie & Psychosomatik•

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer

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