Was wir mit unserem traditionellen Unterricht bis heute anrichten, bewirkt häufig ein nicht gewolltes Ergebnis: Stress. Stress macht aber irgendwann psychisch oder psychosomatisch krank.

Wie kommt es dazu? Bei psychosomatischen Erkrankungen handelt es sich z. B. um eine Schmerzentwicklung, eine Muskelverhärtung oder Bänder verlieren ihre Elastizität. Das Blut kann nicht optimal fließen, die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Organe verschlechtert sich.

Das ist auch ein Gleichnis zur Situation an unseren Schulen und Ausbildungsinstitutionen: Diese machen Schüler, Lehrer und Eltern häufig krank. Für die Psychotherapie, Psychiatrie und Psychologische Medizin stellt sich die Aufgabe, die Ursache der Störung erkennbar und heilbar zu machen. Ist dies gelungen, folgen bei den Betroffenen Langzeitmaßnahmen.

Genau diese Langzeitmaßnahme sollte auch für die zukünftigen Unterrichtsmethoden selbst gelten.

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer