Die zwanghafte Angst, somatisch krank zu sein (hypochondrische Störung), bleibt oft undiagnostiziert. Patienten mit einer hypochondrischen Störung benötigen nicht nur eine extrem zeitintensive Betreuung, sondern verursachen vermutlich auch hohe Mehrkosten durch wiederholte Untersuchungen und ihre Therapieresistenz.

Oft vergehen bis zu zehn Jahre, bis die Störung diagnostiziert und Betroffene behandelt werden. Häufig wird Hypochondrie unterschätzt: Sie ist aber eine ernstzunehmende Erkrankung. Insbesondere wegen Miterkrankungen (Komorbiditäten) wie einer Depression oder Angststörungen ist es von großer Bedeutung, dass die hypochondrische Störung möglichst früh erkannt und gezielt behandelt wird.

Vortrag: „Von der Angst, loszulassen“

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer