Die Verhaltenssucht zählt zum Bereich der Impulskontrollstörung. Als substanzungebundene Abhängigkeit bzw. Verhaltenssucht werden in der Psychiatrie und Psychotherapeutischen Medizin jene Formen psychischer Zwänge und Abhängigkeiten bezeichnet, die nicht an die Einnahme von Substanzen – wie z. B. Alkohol, Nikotin oder anderer Drogen – gebunden sind.

Die Verhaltenssucht wird durch wiederholte Handlungen ohne vernünftige Motivation gekennzeichnet, die nicht kontrolliert werden können und die meist die Interessen des betroffenen Patienten oder anderer Menschen schädigen. Betroffene berichten von einem impulshaften Verhalten. Die Abhängigkeit kann die Lebensführung beherrschen und zum Verfall der sozialen, beruflichen, materiellen und familiären Werte und Verpflichtungen führen.

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer