Interdisziplinarität der Psychologie

Psychosoziale Medizin

Der Träger der Akutklinik, die GIP Gesellschaft für Interdisziplinäre Psychologie mbH, vertritt eine psychosoziale Medizin. Dementsprechend folgen auch das Privatinum und das kooperierende PENTA-Institut für Präventivmedizin diesem Modell. Die Interdisziplinarität der Psychologie (IP) hat ihren Ursprung in der Menschheitsgeschichte.

Die Philosophie in ihrer reinsten Form war zur Zeit von Sokrates zum Beispiel die Grundlage seelischer Forschung. Aus der Philosophie entwickelte sich:

  • die Psychologie, aus dieser
  • die somatisch begründete Psychologie = Psychiatrie
  • die psychisch begründete somatische Medizin = Psychosomatische Medizin
  • und die „sprechende“ Medizin = Psychotherapeutische Medizin

Der Begriff „Interdisziplinäre Psychologie“ (IP) wird in unserer Darstellung deshalb synonym für die aus ihr hervorgegangene Psychiatrie, Psychotherapeutische Medizin und Psychosomatik genannt.

Beim gegenwärtigen Stand der wissenschaftlichen Entwicklung ist die Vernetzung der Teilaspekte eines Menschen sehr umfangreich. Eine interdisziplinäre oder fächerübergreifende Arbeitsweise umfasst dabei mehrere voneinander unabhängige Bereiche, die einer meist wissenschaftlichen Fragestellung mit ihren jeweiligen Methoden nachgehen.

Es spielt hierbei eine untergeordnete Rolle, ob diese Fachgebiete selbst interdisziplinäre Ansätze verfolgen oder ob sich diese Ansätze erst durch eine Kombination dieser Fachgebiete ergeben.

Abgrenzung zur Multidisziplinarität

Wichtig bei der Abgrenzung zur Multidisziplinarität ist, dass Methoden zwischen den Disziplinen vermittelt werden und sich damit Lösungsstrategien nicht nur durch einen Austausch von Behandlungen und Denkweisen ergeben.

Interdisziplinarität bedeutet für die GIP, das PENTA-Institut und das Privatinum die Zusammenführung verschiedener Teilaspekte – ein reines Nebeneinander reicht hierfür nicht mehr aus.

Ein Teil neuer wissenschaftlicher Fachrichtungen, wie z. B. die Biochemie, ist aus einer beständigen interdisziplinären Zusammenarbeit entstanden. Häufig wird auch eine persönliche Interdisziplinarität praktiziert, wobei z. B. ein einzelner Arzt in dem interdisziplinären Fach der Psychiatrie Bereiche unterschiedlicher Disziplinen in sich vereint. Dies können sein:

  • Psychopathologie
  • Psychologie
  • Psychosomatik
  • Allgemeinmedizin
  • Innere Medizin
  • Pharmakologie
  • Psychotherapie
  • Sozialmedizin
  • Neurobiologie
  • Neurologie
  • Neuropsychologie

Für die fächerübergreifende Zusammenarbeit ist es wichtig, dass über die Disziplingrenzen hinweg ein Verständigungsprozess stattfindet – das heißt, eine gemeinsame Sprache gefunden wird. Entscheidend ist aber auch, dass Kriterien, beispielsweise zur Bewertung der Qualität medizinischer Leistung, erstellt werden. Diesen „kybernetischen“ Verständigungsprozess suchen alle Berater des PENTA-Instituts im Team sowie bei der Zusammenarbeit mit Praxen, Kliniken, Unternehmen und Instituten.

Das PENTA-Institut

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer