Mit Bewusstsein zum Selbstbewusstsein im Privatinum VS

Es gibt in der Behandlung für unsere Patienten* genauso wie für die Therapeuten klare Strukturen, die große Chancen und Möglichkeiten bieten.

Behandlungsmöglichkeiten, die wir mit einer evidenzbasierten Therapie sowohl in der Praxis Burrer als auch in der Akut- und Tagesklinik verfolgen, sind folgende:

  • Der Patient* wird in seiner Behandlung „selbstbewusst, weil er sich seiner selbst bewusst” wird
  • Er verhält sich in seiner Behandlung nicht wie ein Therapeut, dieser wiederum verhält sich nicht wie ein Angehöriger oder Freund von ihm.

Große Chancen für den Patienten* sehen wir im Folgenden:

  • Unsere Ärzte und Dipl.-Psychologen sind nicht nur neutral wie Patienten es erwarten.
  • Sie sind auch abstinent, damit Patienten erleben, bei sich bleiben zu dürfen und sie sich in der Therapie nicht durch Aktivismus und Anpassung verlieren.
  • Unsere Therapeuten sind sehr einfühlsam, damit Betroffene neben ihren Problemen auch ihre Vorstellungen und ihre Sichtweisen mitteilen können.
  • Auch Konstrukte, Fantasien und Träume helfen, sich selbst besser zu erkennen und damit sich selbst auch zu verstehen, bzw. zu akzeptieren.

Professionelle Distanz und große Empathie von uns ermöglichen eine vertrauensvolle Athmosphäre, in der ein Patient an seinen Problemen arbeiten kann:

  • Er kann sich dadurch unseren Fachärzten diagnostisch anvertrauen.
  • Er kann über seine Gedanken, seine Gefühle und seine Fantasien in einer geschütz-ten Umgebung mit Ärzten, Psychotherapeuten und Therapeuten kommunizieren.
  • Er erhält ausreichende professionelle Resonanz und muss sich nicht auf wichtige Fragen selbst Antworten erarbeiten.
  • Er kann so an seinen Problemen oder Konflikten mit Fachärzten oder ausgebildeten Psychotherapeuten arbeiten und er verliert nicht wertvolle Zeit mit klinisch nicht erprobten sog. Therapien, wie sie heute z. B. auch im Internet, angeboten werden.

Die Wirkung unseres therapeutischen Ansatzes entfaltet sich in erster Linie wie folgt:

  • Die Patienten erfahren in unserem Setting, wie sie soziale, d.h. private oder berufliche Bedingungen von emotionalen Überzeugungen und Gefühlen trennen, Lösungen erarbeiten und Widersprüche (sog. Ambivalenzen) sinnvoll integrieren.
  • Sie können erfahren, wie sie Gefühle, Wahrnehmungen und Fantasien als subjektive Wirklichkeit wie alle Menschen annehmen dürfen und dadurch lernen, diese in ihrer mentalen und emotionalen Bedeutung bzw. Symbolik zu verstehen.
  • Indem Menschen sich ihrer selbstbewusst werden, erleben und erlernen sie, sich selbst zu respektieren.
  • Indem wir Patienten im Sinne von Eigenverantwortung belassen und in ihr bestärken, entwickeln sie Selbstbewusstsein.

Wenn man alle genannten Punkte beherzigt, stimmen die Voraussetzungen (das sog. Setting) einer klinischen oder ambulanten Behandlung.

Zusammenfassend geht es in der Psychosomatischen – und Somatischen Medizin, ebenso der Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie darum, dass der leidende Mensch genau wie jeder Gesunde verinnerlicht, daß er und die anderen, z. B. seine Angehörigen als Persönlichkeiten getrennt sind, auch wenn alle sehr viel verbindet.

Durch die Erkenntnisse im Laufe unserer patientenzentrierten Therapie mit spirituellen -, erkenntnistheoretischen – und kathartisch geprägten Techniken werden die Patienten mit oder ohne Medikation sich ihrer selbst wieder bewusst, d. h. selbstbewusst. Sie können den für sie persönlich wichtigen Menschen annehmend und wertschätzend wieder begegnen, genau wie diese dadurch ihnen.

* Erläuterung: Die maskuline Benennung einer Person bezieht sich auf das weibliche und männliche Geschlecht gleichermaßen.

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer