Sie erhalten an dieser Stelle Informationen zu unseren Therapieangeboten im Bereich „Schlafmedizin“. Weitere Hinweise zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik „Schlafstörungen“ (Insomnien).

Aufgrund der langjährigen und fundierten Erfahrungen der Mitarbeiter in unserem Team liegt ein Schwerpunkt unserer Arbeit auf der Schlafmedizin bzw. der Schlaftherapie. In enger Kooperation mit Schlaflaboren in der Region steht Ihnen ein kompetentes interdisziplinäres Versorgungsnetz für Ihre Beschwerden zur Verfügung.

Welche Indikation führen Sie zu uns:

  • Schnarchen Sie? Haben Familienmitglieder oder Freunde Sie darauf hingewiesen?
  • Schlafen Sie schlecht – wie lange, wann, z. B. nur bis 2:00 Uhr?
  • Hat Ihr Partner erzählt, dass Sie nachts plötzlich laut nach Luft schnappen?
  • Hat Ihr Partner Sie schon geweckt, da Sie nicht mehr geatmet haben?
  • Leiden Sie unter Zähneknirschen (Bruxismus)?
  • Fühlen Sie sich morgens oft schlapp und müde?
  • Sind Sie über den Tag oft sehr müde?
  • Ist Ihnen oft schwindelig?
  • Haben Sie hohe Blutdruckwerte oder haben Übergewicht?
  • Haben Sie Depressionen oder Angst?
  • Haben Sie Konflikte oder Sorgen?

Bei schon zwei Antworten mit „Ja“ könnten Sie eine Schlafstörung haben: Sie sollten sich deshalb psychosomatisch sowie HNO-ärztlich bzw. pulmologisch untersuchen lassen. In unserer Diagnostik zusammen mit der pulmologischen Abteilung der Klinik Limberger Bad Dürrheim können wir Atemfunktionsstörungen genau untersuchen.

Erste Schlafdiagnostik per Screeninggerät
Schnarchen
Stationäre Schlaflabordiagnostik
Schlafauswertung
Bruxismus
Erste Hilfen gegen Insomnie
Stresslevel: Test
Besser schlafen: Die besten Tipps
Erste Schlafdiagnostik per Screeninggerät

Gegenwärtig verfügen wir über Schlaf-Screeninggeräte, die Sie für eine Nacht bekommen. Damit können wir eine erste Schlafdiagnostik erstellen und entscheiden dann, welche weiteren Schritte und Therapien für Sie hilfreich sind. Die Polygraphie ist als Voruntersuchung deswegen so wichtig, da diese umfassende Informationen über Ihr Schlafverhalten liefert und uns die Unterscheidung zwischen krankhaftem und harmlosem Schnarchen  bzw. Schlafstörungen ermöglicht, genauso zwischen Schlafentzug durch psychogene oder medikationsbedingte Ursachen.

Interessante Erklärungen zum Thema Schlafstörung:

privatinum.de/schlafstoerungen-insomnien/

 

Interessante Artikel zum Thema Schlafapnoe:

stern.de: Atemaussetzer kosten 10 Lebensjahre

n-tv.de: Verlust von Hirnmasse durch Atemaussetzer

focus.de: Gefährliche Atemaussetzer

spiegel.de: Sekundenschlaf

Schnarchen

Schnarchen ist mehr als eine Volkskrankheit: Schnarchen raubt den Betroffenen nicht nur den Schlaf, sondern manchmal auch die Gesundheit. Wer denkt, dass sein Schnarchen lediglich laut und lästig ist, der hat nicht immer Recht.

Der Laie ordnet das Schnarchen höchstens nach den Geräuschen ein, wir als Mediziner unterscheiden jedoch verschiedene Formen des Schnarchens. Es kann zu einer verminderten Atmung bis hin zu regelrechten Atemaussetzern (Schlafapnoe) führen. Bereits schnarchende Kinder können betroffen sein und sind gefährdet! Diese Atemaussetzer führen bei den Betroffenen zu nächtlichen Stress-Situationen im Schlaf, die schwere Erkrankungen und Auswirkungen am Tage zur Folge haben können:

  • Tagesmüdigkeit
  • Bluthochdruck
  • Herzrhythmusstörungen
  • Nächtliche Herzenge
  • Herzenge
  • Schlaganfall
  • Schwindelerkrankung
  • Impotenz
  • Erhöhtes Unfallrisiko
  • Depressive Verstimmung
  • Berufliche und familiäre Probleme
  • Schulische Probleme
  • Gedeihstörungen
Stationäre Schlaflabordiagnostik

Bei speziellen Fragestellungen kann die stationäre Schlaflabordiagnostik (Polysomnographie) erforderlich werden. Dies betrifft sowohl Kinder als auch Erwachsene.

Schlafauswertung

Bei der Schnarchendoskopie bzw. Somnoskopie wird der Patient in einen künstlichen Schlaf versetzt und die Schnarchvibrationen des Rachens mit der Endoskopiekamera aufgenommen. Auf Basis der Untersuchung unseres Kooperationsarztes kann entschieden werden, ob und welche Engstellen operiert werden können, um das Schnarchen nachhaltig zu beseitigen. Die Therapie richtet sich nach dem Schweregrad Ihrer Erkrankung.

Mögliche Therapieansätze sind:

  • Bewegungstherapie nach Kneipp
  • Ernährungsumstellung
  • Schlafweste: verhindert die Rückenlage beim Schlafen
  • Progenierende Schiene: Schiebt den Unterkiefer mit der Zunge nach vorne, wodurch im Rachen mehr Platz zum Atmen entsteht und die Gefahr von Schnarchen bzw. Atempausen reduziert wird
  • nCPAP (nasal continuous positive airway pressure): nächtliche Überdruckbeatmung, die durch Schienung des Rachenraumes die Verengung des Schlundes wirksam verhindert

Bei schlafbezogenen Atemstörungen kann eine Biss-Schiene sehr gut helfen: Eine Biss-Schiene zeigt bei leichtgradigen bis mittelschweren Formen schlafbezogener Atmungsstörungen (Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom, OSAS) ähnlich gute Therapieerfolge wie die maschinelle Überdruck-Beatmung. Ein entscheidender Vorteil der Biss-Schiene: Sie erzielt bei den Betroffenen eine bessere Akzeptanz.

Falls ein operativer Eingriff erforderlich ist, stehen moderne Methoden zur Verfügung:

UPPP (Uvulopalatopharyngoplastik): operative Straffung von Anteilen des weichen Gaumens und (Teil-)Entfernung der Mandeln

  • Radiofrequenz-Chirurgie: zur kontrollierten Entfernung von Weichteilgewebe in Nase, Rachen, Mandeln und Zungengrund bei maximaler Schonung
  • Flankierend: Operationen der Nasenscheidewand und den Nasennebenhöhlen

Wenn ein operativer Eingriff notwendig ist, kann dieser z. B. im Klinikum Villingen-Schwennigen erfolgen.

Wenn Sie mehr Informationen wünschen, sprechen Sie uns an. Wir helfen Ihnen gerne und beraten Sie.

Erste Hilfen gegen Insomnie

Schlafstörungen haben viele gravierende Folgen. Doch egal, ob Einschlafstörungen oder Durchschlafstörungen – fest steht: Wenn Sie in der Nacht nicht zur Ruhe kommen, hat dies deutliche Konsequenzen für Ihre Leistungsfähigkeit und Ihr Wohlbefinden.

Besonders häufig ist es Stress, der für quälende Schlafstörungen verantwortlich ist. Daneben können auch mangelnde Bewegung, falsche Ernährung oder eine ungünstige Schlafzimmereinrichtung einen negativen Einfluss auf Ihre Schlafqualität haben. Doch was hilft wirklich bei Schlafstörungen? Und gibt es sanfte Alternativen zu den klassischen Schlafmitteln?

  • Schlafstörungen – Fakten im Überblick
    Schlaf ist unser Lebenselixier. Umso schlimmer ist es deshalb, wenn es uns an Schlaf fehlt. Die Folgen bekommen wir unmittelbar in Form von Müdigkeit und Leistungsabfall zu spüren – auf Dauer drohen aber auch Verdauungsprobleme, Bluthochdruck oder Migräne.
  • Ursachen für Schlafstörungen
    Schlafstörungen gehen in den meisten Fällen auf das Konto von Stress und innerer Unruhe. Doch auch weitere Faktoren wie Lärm, Lichteinfall oder Heißhungerattacken können uns den Schlaf rauben.

Was tun gegen Schlafstörungen

  • Schlafstörungen: Behandlungsmöglichkeiten
    Schlafstörungen müssen nicht einfach hingenommen werden. Mit Verhaltenstherapien sowie geeigneten Mitteln gegen Schlafstörungen kann viel für eine gute Nachtruhe getan werden.
  • Besser schlafen auch dank Naturheilmedizin/ Homöopathie. Mit pflanzlichen Wirkstoffen gegen nervöse Schlafstörungen: In homöopathischen Arzneimitteln kommen unter anderem Natursubstanzen aus Frauenschuh oder Baldrian zum Einsatz.
  • Die besten Tipps gegen Schlafstörungen
    Verlassen Sie sich in Punkto Schlaf nicht auf den Sandmann. Jeder kann selbst aktiv etwas zu erholsamem Schlaf beitragen.
  • Bewegung
  • Richtige Schlafzimmereinrichtung
  • Entspannungstechniken

Siehe auch privatinum.de/schlafstoerungen/

Stresslevel: Test

Stehen die Alarmzeichen schon auf rot? Machen Sie den Stress-Test.

Stress kann zur echten Bedrohung werden – für Gesundheit und Wohlbefinden. Umso wichtiger ist es, den persönlichen Stresslevel ab und an zu hinterfragen und gegebenenfalls rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. Denn eines ist sicher: Hat der Stress Sie dauerhaft im Griff, kann dies seelische und körperliche Erkrankungen nach sich ziehen.

Mit einem Test haben Sie die Möglichkeit, Ihr aktuelles Stresslevel herauszufinden.

Wichtiger Hinweis: Ein Test ersetzt weder einen Arztbesuch noch eine psychologische Diagnosestellung. Sollten Sie generell das Gefühl haben, dass Sie mit Leistungsdruck, Stress und Hektik nicht mehr zurechtkommen bzw. gewisse körperliche oder seelische Veränderungen feststellen, die Sie durchaus mit einer erhöhten Stressbelastung in Verbindung bringen, empfiehlt es sich nicht nur den Psychotherapeuten sondern auch den Arzt aufzusuchen.

Besser schlafen: Die besten Tipps

Vor allem Stress, Leistungsdruck und Hektik können unserer Stimmung übel mitspielen: Stimmungsschwankungen und Verstimmungszustände sind häufige Folgen – im Schlepptau sind Gereiztheit, Ungeduld und Leistungsabfall zu finden.

Doch wie hängen Stress und Stimmungsschwankungen zusammen? Welche weiteren Ursachen für Stimmungsschwankungen gibt es? Wo genau liegt die Grenze zwischen Depression und Verstimmung? Und: Welche Mittel und Maßnahmen können helfen, wieder ausgeglichener durch den Tag zu gehen?

Die wichtigsten Hintergrundinformationen sowie praktische Ratgeber-Infos rund um Stimmungsschwankungen haben wir hier für Sie zusammengestellt.

Stimmungsschwankungen: Ursachen
Es gibt Tage, da läuft einfach nichts, wie es sollte. Die Laune ist im Keller und die Menschen aus der unmittelbaren Umgebung bekommen das meist deutlicher als gewollt zu spüren. Es stellt sich dann die Frage: Wie kommt es  zu Stimmungsschwankungen? Das muss psychologisch und medizinisch abgeklärt werden.

Stimmungsaufhellen: Tageslicht als natürlicher Gute-Laune-Kick. Wer darauf nicht verzichten möchte, der sollte mindestens 30 Minuten pro Tag raus ins Freie und rein ins Tageslicht – egal ob es regnet, stürmt oder schneit. Denn durch den Einfluss von Tageslicht wird die Produktion des Glückshormons Serotonin angekurbelt. Und Serotonin macht einfach richtig gute Laune, gibt uns Antrieb und Energie. Tipp: Statt die Mittagspause in der dunklen Kantine zu verbringen, lieber einen kleinen Spaziergang in den Park machen – das bringt neuen Schwung.

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Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer