Kybernetische Medizin

Wir betrachten die Psychosomatik, Psychiatrie, Neurologie, Allgemeine Innere Medizin und Psychotherapie auch aus dem Blickwinkel einer kybernetischen Medizin, da eine akute Erkrankung für jeden Menschen eine psychische und somatische Krise aller Regelkreise seines Körpers bedeutet. Diese Sichtweise erfordert in der Therapie mit fünf Bereichen (PENTA-Medizin) eine ganzheitliche und gleichzeitig gezielte Vorgehensweise. In diesem Sinne erfolgt unsere Behandlung durch therapeutische Beziehung, Dialog, Rückversicherung und Selbstregulation.

  • KYBERNETISCH GESEHEN BEWIRKT UNSERE THERAPIE SEELISCHE ODER KÖRPERLICHE IMPULSE.
  • PSYCHIATRISCH ERMÖGLICHT SIE DIE RESTRUKTURIERUNG GESTÖRTER REGELKREISE BZW. KÖRPERLICHER ODER SEELISCHER ABLÄUFE (Z.B. IN NEURONALER ODER KOMMUNIKATIVER HINSICHT).
  • IN PSYCHOTHERAPEUTISCHER HINSICHT SIND ERINNERUNG, DIE REALISIERUNG VON WIRKLICHKEIT UND ERARBEITUNG NEUER SICHTWEISEN WICHTIG.
  • IN SOMATISCHER HINSICHT ERMÖGLICHT UNSERE THERAPIE BIOLOGISCHE UND PHYSIKALISCHE IMPULSE (Z.B. DURCH MEDIKATION,  KÖRPERPSYCHOTHERAPIE, PHYSIOTHERAPIE, ERNÄHRUNG ODER EIN REIZKLIMA WIE DAS IM SCHWARZWALD).

Durch die Anpassung klassischer Behandlungen an Ihren individuellen Heilungsverlauf trägt die Akutklinik zur Nachhaltigkeit Ihrer körperlichen und seelischen Genesung bei. Über die Kooperation mit Ihrer Therapeutin oder ihrem Therapeuten lassen sich in der Regel Rückfälle vermeiden.

Wir unterstützen Sie im Dialog

Dazu zählen zunächst das medizinische Gespräch, dann die Diagnostik und schliesslich die  psychotherapeutische Beziehungsaufnahme. Wir diagnostizieren dabei ohne Zwang zur sofortigen Therapie. Das Erstgespräch führt deshalb Prof. Burrer oder sein/e Vertreter/in selbst. Diagnostisch kooperieren er, seine KollegInnen und die KonsiliarärztInnen.

Dazu zählen u.a. körperliche Untersuchung, Labor, EKG, eine ausführliche Anamnese, Familienanamnese, Biographie und psychologische Testung.

ERKENNEN UND HEILEN, WENN DIE SEELE  DURCH DIE GEFÜHLE SPRICHT

Für so manche körperliche und seelische Probleme lässt sich vom Facharzt keine Ursache finden. Hier bedarf es einer psychosomatischen oder einer psychiatrische Abklärung. Oft verstecken sich dahinter emotionale Ursachen.

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Somatisch wirkende Medikamente

Schmerzmittel, Herz-Kreislaufmedikamente, Magen-Darmmedikamente, Naturheilmittel, Antidementiva etc.

Neuroleptika

Sie sind eine Gruppe von Medikamenten, die zur Behandlung von Psychosen, Manien, Wahnzuständen eingesetzt werden. Die typischen Antipsychotika, z.B. Haloperidol wirken vor allem über die Blockierung eines Dopamin-Rezeptors. Die Wirkung bei den atypischen Antipsychotika wird über die Blockierung mehrerer Rezeptoren vermittelt. Niedrigpotente Neuroleptika wirken vor allem sedierend und kaum antipsychotisch.

Antidepressiva

Sie werden in erster Linie zur Behandlung von Depressionen sowie Angst- und Zwangsstörungen eingesetzt. Antidepressiva können darüber hinaus aber auch bei einer Vielzahl von anderen psychischen Störungen eingesetzt werden. Weitere Anwendungsgebiete sind z. B.

  • Angst- und Panikattacken,
  • einige Angststörungen oder Phobien,
  • posttraumatische Belastungsstörungen,
  • Essstörungen,
  • chronische Schmerzen.
  • Entzugssyndrome,
  • Schlafstörungen,
  • das prämenstruell-dysphorische Syndrom.

Sie erhöhen den Spiegel an Serotonin und Noradrenalin im I  Gehirn, welche Botenstoffe sind. Dadurch wirken sie stimmungsaufhellend. Das Medikament wird hauptsächlich danach ausgewählt, ob eine sedierende (z.B. Mirtazapin) oder aktivierende Wirkung (z.B. SSRI, SSNRI) erwünscht ist.

Lithium

Es ist ein elementares Metall und wird als Lithiumsalz in der Therapie eingesetzt. Das Mittel ist seit der 1960er Jahre erste Wahl in der Akuttherapie und Vorbeugung von bipolaren affektiven Störungen. Die Wirkungsweise ist dabei immer noch nicht vollständig geklärt. Lithium hat außerdem eine Reduktion suizidaler Handlungen als Wirkung, sodass es bei schweren Depressionen eingesetzt wird.

Benzodiazepine

Sie haben eine breite Wirkung und werden im Rahmen mehrerer Krankheitsbilder eingesetzt. Sie zeigen ein Abhängigkeitspotential starkes und unterliegen deshalb einer Indikationsrichtlinie. strengen Sie wirken angstlösend, hypnotisch, krampflösend, muskelrelaxierend. Sie werden bei Patienten mit Angst- und Spannungszuständen eingesetzt. Auch kommen sie bei Schlafstörungen und Krampfanfällen zum Einsatz. Amnesie und Atemdepressionen als Nebenwirkungen sind sehr selten zu beachten.

Therapieplan

Unsere Patienten bekommen einen nach Ihren individuellen Bedürfnissen zugeschnittene Therapie. Es arbeiteten deshalb Psychotherapeuten, Neurologen, Psychiater, Psychosomatiker, Psychologen, Pflegedienst, Kunst-, Ergo-, Entspannungs-, Musik- und Soziotherapeuten interaktiv zusammen.

Ambulante Therapie

Nicht jede Erkrankung muss stationär behandelt werden. Deshalb sind niedergelassene Psychotherapeuten, Neurologen, Psychosomatiker und Psychiater oder unsere Ambulanz für Patienten die erste Anlaufstelle. Je nach diagnostischer Einschätzung durch diese erfolgt u. U. auch eine Einweisung in unsere oder eine andere Klinik durch den Arzt der erkrankten Person am Heimatort.

Die psychosomatische und neurologische Schmerztherapie ist eine multimodale Schmerztherapie. Sie umfasst die Behandlung psychosomatischer Schmerzzustände (z.B. Wirbelsäulenleiden) unter Einbeziehung neurologischer, psychiatrischer, psychosomatischer und psychologischer Disziplinen nach einem kybernetisch ausgearbeiteten Plan. Insofern sprechen wir auch von einer kybernetisch ausgerichteten (regelkreisgeprägten) Schmerztherapie. Schmerztherapien sollten so früh wie möglich erfolgen, um Veränderungen des Gehirns vorzubeugen.[Univ. Prof. Dr. Thomas R. Tölle, München, Neurologische Universitätsklinik rechts der Isar]

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Im Privatinum erhalten Sie regelmäßige Facharztvisiten (mit Verlaufskontrollen, diagnostischer/therapeutischer Überwachung) sowie evtl. Medikation (auch Naturheilmedikation), Notfalltherapien und konsiliarärztliche Betreuung.

Die Krisenintervention beinhaltet eine problemzentrierte, stützende Psychotherapie, lösungsorientierte Verhaltenstherapie sowie evtl. Medikation, Behandlung der Grunderkrankung und evtl. Familien- oder Paargespräch.

Vorgesehen sind psychotherapeutische Einzelsitzungen (Systemische -, Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie oder Psychoanalytische Therapie), Gruppenpsychotherapien, Psychoedukative Therapien, im Einzelsetting – bei spezieller Indikation – Hypnoide Theapien oder Entspannungstherapie und Psychotraumatologische Therapien).

Neben der Sozial- und Milieutherapie gibt es für Sie im Privatinum z. B. eine Familientherapie, ein Selbstorganisationstraining, ein systemisches oder ein psychotherapeutisches Coaching sowie eine Nachbetreuungsgruppe.

Im Privatinum bieten wir Ihnen mit verschiedenen Angeboten (z. B. Physio-, Entspannungs- und Körperpsychotherapie, Ergo-, Kunst- und Musiktherapie, Meditation und Achtsamkeitstraining) die Möglichkeit, Körper und Seele in Einklang zu bringen.

Es gibt in der psychotherapeutischen Akutmedizin für den Patienten* genauso wie für den Arzt klare Strukturen, die große Chancen und Möglichkeiten in therapeutischer Hinsicht bieten. Auch wir in der Klinik & Praxis nutzen diese.

Behandlungsstrukturen, die wir mit den ganzheitlichen Therapien unserer Einrichtung verfolgen, sind folgende:

  • Der Patient* wird in seiner Behandlung „selbstbewusst“, wenn er sich „seiner selbst bewusst“ wird.
  • Er verhält sich in seiner Behandlung nicht wie ein Therapeut, dieser wiederum verhält sich nicht wie ein Angehöriger oder Freund des Patienten.

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Die Verhaltenstherapie wird in Anlehnung an Margraf [1996, S. 3] auf die empirische Psychologie basierende Psychotherapie  von uns verstanden. Sie umfaßt

  • störungsspezifische und
  • wahrnehmungsspezifische Psychotherapieverfahren

die aufgrund von überprüftem Wissen über deren medizinischen Ursachen und Änderungen eine konsequente Heilung anstreben.

>>> mehr Informationen zur Verhaltenstherapie <<<

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    Prof. Dr. Dr. Erich W. Burrer

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